IDCC Conference Amsterdam, Tag 2

Wednesday, January 16th, 2013 | Author:

Der zweite Konferenztag startete mit einer Keynote des Los Alamos National Laboratory zu “The Web as infrastructure for scholarly research and communication” und teilte sich anschließend in Parallel-Tracks auf: “Institutional Research Data Management”, “National Perspectives in Research Data Management” und “Repositories/Data Archives”. In den  Sessions zur Vorstellung von Forschungs- und angewandten Themen ging es um “Cloud Services”, “Education & Training” und “Confidentiality/Open Research Data”. Das Forschungsdatenmanagement stand definitiv im Fokus der verschiedenen Vorträge des Vormittags. Einseits ging es dabei um die Implementierung von Managementstrategien seitens der Institutionen und zum anderen um Studien, welche Art von Daten in welchem Umfang anfallen, wie gut die Ausbildung der Wissenschaftler im Datenmanagement ist und wie dieses verbessert werden kann. Das bwFLA-Projekt, insbesondere die Gedanken zu Emulation-as-a-Service wurden in der Cloud-Services-Session vorgestellt.

Betrugsprävention durch Data Sharing

Vortrag zur möglichen Betrugsprävention durch Data Sharing

Das Nachmittagsprogramm setzte mit den geteilten Sessions fort und fokussierte auf “Formats & Identifiers”, “Cross Disciplinary Data”, “Arts & Humanities Data”, “Formats/Metadata” sowie “Data Publication”. Ein interessantes Thema war die Frage, ob durch Data Sharing vermieden werden kann, dass Datenbetrug stattfindet. Das ist ein potenziell großes Problem in Wissenschaften mit geringem Austausch von Daten. Hier hinein spielen Fragen nach Zuständigkeiten und Datenqualität. Vielfach wird das Problem von “Data Fraud” unterschätzt und nicht berücksichtigt. In einer Untersuchung durch die Niederländische Akademie war das Risiko auffällig, dass ein Betrug am ehesten zwischen der Grant-Zuteilung und vor der Publikation stattfand. Oft ist ungenügendes Datenmanagement und fehlende Transparenz ein Problem. Noch achten zu wenige Journale auf die tatsächlichle Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Daten. Der Abschlussvortrag der Konferenz kam von K. Ashley vom DCC zu “Building an Open Data Infrastructure for Research: Turning Policy into Practice”. Dieser betonte die zentralen Punkte der Offenheit, Interoperabilität von Forschungsdatenmanagement.

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Category: bwFLA Projekt, DP Projekte, Events

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