OPF Hackathon – Tag 3

Thursday, November 15th, 2012 | Author:

Der abschließende Tag des Hackathons strukturierte nochmal die Frage- und Problemstellungen der bisherigen Veranstaltung. So wurden die einzelnen Objektgruppen nochmal praktisch angegangen. Zudem befassten sich einzelne Unterarbeitsgruppen mit Fragestellungen der langfristigen Datenbankerhaltung, wie zukünftige Lesesaalsysteme für Bibliotheken, Archive oder Museen gestaltet sein sollten, mit den Herausforderungen privater Archive oder der Mediensicherung. Während das Problem des Einlesens von 720kByte Medien durch ein direkt am Floppy-Bus angeschlossenes Laufwerk gelöst werden konnte, besteht ein nicht unerhebliches technisches Problem der Mediensicherung in den verschiedenen Kopierschützen. Diese müssen jedoch umgangen werden, um Inhalte langfristig zu sichern, da irgendwann entweder die Qualität des Mediums erheblich gelitten hat oder schlicht keine geeigneten Laufwerke mehr zur Verfügung stehen.

J. Latocha trägt zu den Herausforderungen der Business Security bei Emulation-as-a-Service vor.

J. Latocha trägt zu den Herausforderungen der Business Security bei Emulation-as-a-Service vor.

Weiterhin standen wieder Vorträge auf dem Programm. So gab J. Latocha vom bwFLA-Projekt einen Ausblick auf die möglichen Sicherheits- und Privacy-Herausforderungen von Emulation-as-a-Service (EaaS) und wie diese gelöst werden können. EaaS steht als eine zentrale Komponente im Fokus der verschiedenen bwFLA-Workflows. Neben EaaS spielen (verteilte) Archive von Software-Standardkomponenten eine Rolle. Da alle beteiligten Institutionen sich mit ähnlichen Problemen bei der Wiederherstellung von Originalumgebungen befassen müssen, macht ein gemeinsamer Ansatz Sinn. Der Vortrag von S. Semaan und R. Zahoranski (vom bwIDM-Projekt, die freundlicherweise eine sehr gute Unterstützung für die Einbindung in eine IDM-Förderation geleistet hatten) drehte sich um den Aspekt der geeigneten Authentifizierung und Autorisierung von Nutzern eines EaaS und verteilter Softwareachive.

K. Rechert von bwFLA stellt einen Teil des Projektzwischenberichts vor.

K. Rechert von bwFLA stellt einen ersten Teil des gemeinsamen Projektzwischenberichts vor.

Mit diesem Vortrag erfolgte die Überleitung der Veranstaltung in den Projektzwischenbericht, wo einerseits die erreichten Ergebnisse des Projekts und andererseits die einzelnen Partnerarbeitspakete und zukünfige Weiterentwicklungen, wie die Integration in die beteiligten Gedächtnisorganisationen, vorgestellt wurden. I. Valizada präsentierte hierzu verschiedene bwFLA-Workflows, die von der Sicherung alter Maschinen bis zu ihrer Präsentation via EaaS reichten und eine Reihe verschiedenster Originalumgebungen umfasste. Insbesondere diese Präsentation stieß auf großes Interesse und es gab bei späteren Diskussionen interessierte Nachfragen.

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